Der kunsthistorischen Forschung
über Fritz Ruoff stand bisher
entgegen, dass eine vollständige
Dokumentation seiner Arbeiten
fehlt. Lediglich Teile des Œuvres
wurden systematisch erarbeitet
und als Verzeichnisse ver-
öffentlicht. (Vgl. Günther Wirth:
Monographie mit Werkverzeichnis
der Plastiken und Bildhauer-
zeichnungen, 1981. J.P. Binder /
H.-M. Oertel: Katalog der
Druckgraphik, 1978).
Die Verzeichnisse gründen auf
der von Hildegard Ruoff in den
1960er Jahren entwickelten und
bis heute fortgeführten Werkdoku-
mentation. Auf über 1.800 Kartei-
karten erfasste sie einen großen
Teil der Arbeiten ihres Mannes.
Darauf sind neben einer skizzen-
haften Darstellung der Werke -
später ersetzt durch Fotografien-
Angaben sowohl zu Format,
Material und Signatur als auch
die Teilnahme der Werke an
Ausstellungen und zum Teil die
Namen der Käufer dokumentiert.
