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Fritz Ruoff
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Werkverzeichnis Fritz Ruoff
Der kunsthistorischen Forschung
über Fritz Ruoff stand bisher
entgegen, dass eine vollständige
Dokumentation seiner Arbeiten
fehlt. Lediglich Teile des Œuvres
wurden systematisch erarbeitet
und als Verzeichnisse ver-
öffentlicht. (Vgl. Günther Wirth:
Monographie mit Werkverzeichnis
der Plastiken und Bildhauer-
zeichnungen, 1981. J.P. Binder /
H.-M. Oertel: Katalog der
Druckgraphik, 1978).

Die Verzeichnisse gründen auf
der von Hildegard Ruoff in den
1960er Jahren entwickelten und
bis heute fortgeführten Werkdoku-
mentation. Auf über 1.800 Kartei-
karten erfasste sie einen großen
Teil der Arbeiten ihres Mannes.
Darauf sind neben einer skizzen-
haften Darstellung der Werke -
später ersetzt durch Fotografien-
Angaben sowohl zu Format,
Material und Signatur als auch
die Teilnahme der Werke an
Ausstellungen und zum Teil die
Namen der Käufer dokumentiert.
Eine Aufgabe der Ruoff-Stiftung
liegt in der Pflege des Werkes von
Fritz Ruoff sowie der Förderung des
Verständnisses dafür. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Fritz Ruoff im Jahr 2006 beschloss der Beirat der Stiftung die Herausgabe eines Werkverzeichnisses.

Das „Werkverzeichnis Fritz Ruoff“
ist als ein computergestützter Ka-
talog konzipiert. Jedes Werk ist als
Abbildung sichtbar und ist ergänzt
mit Informationen wie Bezeich-
nung, Format und Material als auch
Abbildungs- und Literaturhinweise
und dem aktuellen Verwahrort. Eine
systematische Bibliographie und
eine Übersicht der Ausstellungen,
in denen die Werke nach 1945
öffentlich gezeigt wurden, vervoll-
ständigen den Katalog.

Herausgeber: Fritz und Hildegard
Ruoff Stiftung, Nürtingen.
Konzeption, Recherche und Dokumentation: Michael Maile.

Kosten: 42€, erhältlich in der
Ausstellung oder per Post.